Internationale Kooperation stärkt augenoptische Ausbildung in Deutschland und China

Auf der Fach­mes­se opti in Mün­chen wur­de am 16. Janu­ar 2026 ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für die inter­na­tio­na­le augen­op­ti­sche Aus­bil­dung gesetzt. Die Pri­va­te Fach­schu­le für Augen­op­tik und Opto­me­trie Opto­nia und die chi­ne­si­sche Ratin­gen Aka­de­mie für Augen­op­tik und Opto­me­trie (RIOA) haben einen umfas­sen­den Koope­ra­ti­ons­ver­trag unter­zeich­net. Ziel die­ser Part­ner­schaft ist die gemein­sa­me Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung hoch­wer­ti­ger Aus­bil­dungs- und Prü­fungs­for­ma­te in Chi­na.

Die Ver­ein­ba­rung wur­de durch Hol­ger Wer­ner, Geschäfts­füh­rer der Opto­nia, und Jian Wang, Geschäfts­füh­re­rin der chi­ne­si­schen Part­ner­schu­le, offi­zi­ell besie­gelt. Bei der Unter­zeich­nung waren außer­dem Simon Song, stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer der chi­ne­si­schen Ein­rich­tung, Fritz Paß­mann, Dozent und Fach­be­ra­ter für Augen­op­tik, Alex­an­dra Schmidt, Schul­lei­te­rin der Opto­nia sowie Chris­ti­an Hering, stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter der Opto­nia anwe­send.

Im Zen­trum der Zusam­men­ar­beit steht der Trans­fer deut­scher Qua­li­täts­stan­dards in die chi­ne­si­sche augen­op­ti­sche Aus­bil­dung. Die Fach­schu­le Opto­nia bringt hier­bei ihre lang­jäh­ri­ge Exper­ti­se in der augen­op­ti­schen und opto­me­tri­schen Aus- und Wei­ter­bil­dung ein. Die chi­ne­si­sche Part­ner­schu­le wird die­se Inhal­te vor Ort umset­zen und in die loka­len Struk­tu­ren inte­grie­ren. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf der Siche­rung und kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung der Aus­bil­dungs­qua­li­tät. Dazu gehö­ren regel­mä­ßi­ge Eva­lua­tio­nen sowie die per­sön­li­che Prä­senz von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Opto­nia in Chi­na, unter ande­rem zur Durch­füh­rung der Abschluss­prü­fun­gen.

Die Koope­ra­ti­on ist lang­fris­tig aus­ge­legt und umfasst die Erar­bei­tung neu­er Prü­fungs­in­hal­te, die Durch­füh­rung gemein­sa­mer Prü­fungs­wo­chen sowie die kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­ent­wick­lung der Aus­bil­dungs­for­ma­te. Bei­de Part­ner möch­ten damit einen nach­hal­ti­gen Bei­trag zur Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der augen­op­ti­schen Aus­bil­dung in Chi­na leis­ten.

Hol­ger Wer­ner beton­te im Rah­men der Ver­trags­un­ter­zeich­nung:
„Wir bedan­ken uns herz­lich für Ihr Ver­trau­en und freu­en uns auf eine enge und erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit. Gemein­sam kön­nen wir einen wert­vol­len Bei­trag leis­ten, die augen­op­ti­sche Aus­bil­dung in Chi­na wei­ter­zu­ent­wi­ckeln – unter dem Qua­li­täts­an­spruch der Opto­nia.“

Jian Wang unter­strich die Bedeu­tung der Part­ner­schaft aus chi­ne­si­scher Sicht:
„Die Zusam­men­ar­beit mit der Fach­schu­le Opto­nia ist für uns ein gro­ßer Schritt, um inter­na­tio­na­le Stan­dards in der augen­op­ti­schen Aus­bil­dung in Chi­na wei­ter zu stär­ken. Wir sind über­zeugt, dass wir gemein­sam neue Maß­stä­be set­zen und unse­ren Stu­die­ren­den ein Aus­bil­dungs­ni­veau ermög­li­chen, das sowohl fach­lich als auch didak­tisch höchs­ten Anfor­de­run­gen ent­spricht.“

Mit der Unter­zeich­nung des Koope­ra­ti­ons­ver­trags auf der opti in Mün­chen set­zen bei­de Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ein kla­res Zei­chen für inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit, glo­ba­len Wis­sens­trans­fer und die För­de­rung moder­ner Aus­bil­dungs­stan­dards über Län­der­gren­zen hin­weg.

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